GHOST - Meliora

Schreibt euch die Finger wund über das große Thema "Metal" - über neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

Moderator: Loomis

Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon Kubi » 22. November 2010, 13:23

eigentlich sind GHOST (genau wie THE DEVIL'S BLOOD übrigens) einfach gar keine Metalband. Das ist Retro-Rock im Bischofskostüm. Das ist eigentlich auch gar kein Problem, aber ähnlich wie bei KISS, SLIPKNOT, THE DEVIL'S BLOOD oder MUSHROOMHEAD ist Image alles, während die Musik zur Nebensache zu geraten scheint. Damit habe ich immer Probleme, weil bei mir der Eindruck entsteht, dass man mit optischer Opulenz musikalische Belanglosigkeit übertünchen muss.
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon Siebi » 22. November 2010, 13:38

Exotenbonus? Für wen? Sorry Prof, aber bei dieser Band gehen unsere Meinungen absolut nicht konform und schön, dass Du sie verstehst. Wenn ich solche Musik hören/verstehen will, dann greife ich in die 60er/70er Kiste der LP-Sammlung meines Onkels. Metalband müssen sie nicht sein, aber alle Magazine aus dem Metalbereich geben vor, dass es sich um Metal oder zumindest Rock handle... oder habe ich da was falsch gelesen? Die werden auf ein Schild gehoben, für mich nicht nachvollziehbar. Was ist mit Noctum? Dazu liest man nichts oder nur wenig...

Unabhängig vom Stil sind die Kompositionen eben meiner Meinung nach nicht hervorragend, ganz im Gegenteil. Solche Bands gibt es zuhauf, nur trauen sich die nicht, mit solcher Musik nach "draussen" zu gehen. Aber gut, belassen wir es beim Verständnisproblem.
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon Prof » 22. November 2010, 14:19

Deine/eure Kontra-Argumente verstehe ich schon.
Nur versetz' dich mal in einen Magazinschreiberling. Der bekommt jeden Monat eine unchristliche Menge an VÖs vorgesetzt, das meiste davon ist den grösseren Subgenres zuzuordnen (Power, Thrash, Goth, Emo, Death usw.). Dann ist es fast logisch dass ein Album wie 'Opus eponymous' ('Selbstbetiteltes Werk' - da fängt der Schweden-Gag schon an) aus der Masse heraussticht.

Es passt irgendwie in keiner Kategorie, ausser im 'Okkult-Rock'. Der Begriff an sich ist ja eigentlich bescheuert: kann man okkult rocken? Ich wage es zu bezweifeln. Okkulte Texte schreiben kann man. Ein okkultes Image haben kann man. Aber okkult rocken? Da hätte ich gerne mal solche Tonfolgen gehört (den 'Teufelsgeiger' Pagannini mal ausgenommen).
Aber ich schweife ab.

Was ich sagen möchte, ist: ein Magazin wird von Menschen zusammengestellt. Die haben eben ihre Vorlieben und Abneigungen. Da kann man einem Redakteur doch kaum vorwerfen, eine metallische fliegende Untertasse wie Ghost wahrzunehmen und mit einem Artikel unter's Volk bringen zu wollen? Sollten jetzt Götz beim RH und Horst beim Heavy auf einmal Memento Waltz-Euphorie bekommen - ich weiss, es klingt nach Science Fiction - dann gäbe es diese Diskussion hier doch nicht?

Ach, wer weiss, vielleicht bin ich mittlerweile schon so verkubifiziert, äh, verullert, äh tolerant dass ich nicht mehr Hype von Klasse unterscheiden kann. :smile2:
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon TexasInstruments » 22. November 2010, 17:44

Prof hat geschrieben:Wer sich ein wenig mit bestimmten Bands und Sounds der späten Sechziger und frühen Siebziger beschäftigt, versteht sofort wo Ghost stilistisch und audiotechnisch anzusiedeln sind. Man sollte der Band/dem Projekt/der Parodie nicht vorwerfen, etwas zu sein was sie nicht sind: eine reine Metalband im konventionellen Sinne.


Ich wage mal zu behaupten, dass meine Wenigkeit schon zu denjenigen gehört, die recht tief in den Sounds der späten Sechziger und frühen Siebziger drin sind.
Aber ich kann es drehen und wenden wie ich es will, selbst nach dem zehnten Durchlauf finde ich Ghost nicht mehr als nur trashig und vor allem unfreiwillig komisch. Hätte fast "Dreck" geschrieben, was meine gute Kinderschule aber verbietet.
Ähnlich in diesen Sounds verwurzelte Bands wie Blood Of The Sun, Vanderbuyst oder Gypsyhawk (trifft es alles stilistisch natürlich nicht, allenfalls die ungefähre Ausrichtung was Dekaden angeht) wischen mit Ghost 20mal den Boden ehe diese überhaupt ihre erstes parodistisches Statement vom Stapel gelassen haben.
Das ist jetzt natürlich nicht besonders konstruktiv, aber auch ich bin froh, dass ich keine Noten mehr verteilen, ja nicht mal mehr irgendwelche Alben reviewen "muss" und mir das in solch einem Fall erspart bleibt.
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon Prof » 22. November 2010, 18:22

TexasInstruments hat geschrieben:
Prof hat geschrieben:Wer sich ein wenig mit bestimmten Bands und Sounds der späten Sechziger und frühen Siebziger beschäftigt, versteht sofort wo Ghost stilistisch und audiotechnisch anzusiedeln sind. Man sollte der Band/dem Projekt/der Parodie nicht vorwerfen, etwas zu sein was sie nicht sind: eine reine Metalband im konventionellen Sinne.


Ich wage mal zu behaupten, dass meine Wenigkeit schon zu denjenigen gehört, die recht tief in den Sounds der späten Sechziger und frühen Siebziger drin sind.
Aber ich kann es drehen und wenden wie ich es will, selbst nach dem zehnten Durchlauf finde ich Ghost nicht mehr als nur trashig und vor allem unfreiwillig komisch. Hätte fast "Dreck" geschrieben, was meine gute Kinderschule aber verbietet.
Ähnlich in diesen Sounds verwurzelte Bands wie Blood Of The Sun, Vanderbuyst oder Gypsyhawk (trifft es alles stilistisch natürlich nicht, allenfalls die ungefähre Ausrichtung was Dekaden angeht) wischen mit Ghost 20mal den Boden ehe diese überhaupt ihre erstes parodistisches Statement vom Stapel gelassen haben.


:smile2:

Ghost haben es geschafft, den Tex hinterm Ofen hervorzulocken - man muss sie also mögen. :smile2:

Mit Blood of the Sun, Vanderbuyst oder Gypsyhawk haben die Schweden ja rein gar nichts gemein, darum geht es ja gerade.
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon TexasInstruments » 22. November 2010, 18:28

Prof hat geschrieben:
TexasInstruments hat geschrieben:
Prof hat geschrieben:Wer sich ein wenig mit bestimmten Bands und Sounds der späten Sechziger und frühen Siebziger beschäftigt, versteht sofort wo Ghost stilistisch und audiotechnisch anzusiedeln sind. Man sollte der Band/dem Projekt/der Parodie nicht vorwerfen, etwas zu sein was sie nicht sind: eine reine Metalband im konventionellen Sinne.


Ich wage mal zu behaupten, dass meine Wenigkeit schon zu denjenigen gehört, die recht tief in den Sounds der späten Sechziger und frühen Siebziger drin sind.
Aber ich kann es drehen und wenden wie ich es will, selbst nach dem zehnten Durchlauf finde ich Ghost nicht mehr als nur trashig und vor allem unfreiwillig komisch. Hätte fast "Dreck" geschrieben, was meine gute Kinderschule aber verbietet.
Ähnlich in diesen Sounds verwurzelte Bands wie Blood Of The Sun, Vanderbuyst oder Gypsyhawk (trifft es alles stilistisch natürlich nicht, allenfalls die ungefähre Ausrichtung was Dekaden angeht) wischen mit Ghost 20mal den Boden ehe diese überhaupt ihre erstes parodistisches Statement vom Stapel gelassen haben.


:smile2:

Ghost haben es geschafft, den Tex hinterm Ofen hervorzulocken - man muss sie also mögen. :smile2:

Mit Blood of the Sun, Vanderbuyst oder Gypsyhawk haben die Schweden ja rein gar nichts gemein, darum geht es ja gerade.


Ich wollte auch nur andere Bands anführen die in ähnlichen Dekaden wildern....keine gleichgearteten.
Und TDB konnte ich nicht unbedingt als Beispiel nehmen, die find ich nämlich auch grottig. :smile2:
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon scarecrow138 » 22. November 2010, 18:36

Siebi hat geschrieben:Gut oder schlecht, klar, hört und empfindet jeder anders. Was mich hier eher stört, dass eine "Parodie" so eine große Plattform bekommt, die andere "echte" Bands nicht mal ansatzweise von der Weite sehen dürfen. Vor allem erschließt sich mir nicht, wo in der Musik Rock oder Metal zu erkennen ist? Dann der Vergleich mit Mercyful Fate? Wo hört man das heraus? Einmal denselben Akkord angeschlagen?


So ein schwachsinn was du da schreibst.
Steel Panther ist auch eine Parodie und wird hier abgefeiert. JBO füllen auch ihre Konzerte und sind nur eine Parodie usw.

Ghost überzeugen einfach durch ihre Musik, so sehe ich die sache, ich hab wie viele andere hier, die Band gehört bevor sie die 7" herausgebracht haben und man noch keine Bilder von ihren Outfits gesehen hat, also da kann Image eigentlich kein Grund sein weshalb ich die band so toll finde, sondern ihr können ist es weshalb ich die Band so mag.

Ich gönne dem Tobias Forge seinen kleinen erfolg, die er mit seiner Band hat. Das er Talentiert ist sieht man ja auch an seinen anderen Projekten.

Ich glaub du bist doch einfach nur verbittert das eine Band die dir gar nicht gefällt so viel Aufmerksamkeit bekommt.
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon Hugin » 22. November 2010, 18:40

scarecrow138 hat geschrieben:Ich glaub du bist doch einfach nur verbittert das eine Band die dir gar nicht gefällt so viel Aufmerksamkeit bekommt.

Da hätte er aber viel zu tun, der gute Siebi.
:ehm:
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon TexasInstruments » 22. November 2010, 18:46

scarecrow138 hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:Gut oder schlecht, klar, hört und empfindet jeder anders. Was mich hier eher stört, dass eine "Parodie" so eine große Plattform bekommt, die andere "echte" Bands nicht mal ansatzweise von der Weite sehen dürfen. Vor allem erschließt sich mir nicht, wo in der Musik Rock oder Metal zu erkennen ist? Dann der Vergleich mit Mercyful Fate? Wo hört man das heraus? Einmal denselben Akkord angeschlagen?


So ein schwachsinn was du da schreibst.
Steel Panther ist auch eine Parodie und wird hier abgefeiert. JBO füllen auch ihre Konzerte und sind nur eine Parodie usw.

Ghost überzeugen einfach durch ihre Musik, so sehe ich die sache, ich hab wie viele andere hier, die Band gehört bevor sie die 7" herausgebracht haben und man noch keine Bilder von ihren Outfits gesehen hat, also da kann Image eigentlich kein Grund sein weshalb ich die band so toll finde, sondern ihr können ist es weshalb ich die Band so mag.

Ich gönne dem Tobias Forge seinen kleinen erfolg, die er mit seiner Band hat. Das er Talentiert ist sieht man ja auch an seinen anderen Projekten.

Ich glaub du bist doch einfach nur verbittert das eine Band die dir gar nicht gefällt so viel Aufmerksamkeit bekommt.


Finde da besteht doch ein kleiner Unterschied. Steel Panther sind in dem gewählten Genre wenigstens gutklassig unterwegs, auf Ghost trifft das meines Erachtens nicht zu. Ich bewerte auch nur die Musik, irgendein Image hat mich noch nie sonderlich interessiert.
Kann zwar nicht wirklich den Siebi einschätzen aber ich denke nicht dass er zu der Sorte Mensch gehört die in irgendeiner Form verbittert wäre wenn Band X oder Y Erfolg haben.
Und überhaupt, wer sich von so etwas verbittern ließe wäre wohl reif für die Couch. :smile2:
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon scarecrow138 » 22. November 2010, 18:57

TexasInstruments hat geschrieben:
scarecrow138 hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:Gut oder schlecht, klar, hört und empfindet jeder anders. Was mich hier eher stört, dass eine "Parodie" so eine große Plattform bekommt, die andere "echte" Bands nicht mal ansatzweise von der Weite sehen dürfen. Vor allem erschließt sich mir nicht, wo in der Musik Rock oder Metal zu erkennen ist? Dann der Vergleich mit Mercyful Fate? Wo hört man das heraus? Einmal denselben Akkord angeschlagen?


So ein schwachsinn was du da schreibst.
Steel Panther ist auch eine Parodie und wird hier abgefeiert. JBO füllen auch ihre Konzerte und sind nur eine Parodie usw.

Ghost überzeugen einfach durch ihre Musik, so sehe ich die sache, ich hab wie viele andere hier, die Band gehört bevor sie die 7" herausgebracht haben und man noch keine Bilder von ihren Outfits gesehen hat, also da kann Image eigentlich kein Grund sein weshalb ich die band so toll finde, sondern ihr können ist es weshalb ich die Band so mag.

Ich gönne dem Tobias Forge seinen kleinen erfolg, die er mit seiner Band hat. Das er Talentiert ist sieht man ja auch an seinen anderen Projekten.

Ich glaub du bist doch einfach nur verbittert das eine Band die dir gar nicht gefällt so viel Aufmerksamkeit bekommt.


Finde da besteht doch ein kleiner Unterschied. Steel Panther sind in dem gewählten Genre wenigstens gutklassig unterwegs, auf Ghost trifft das meines Erachtens nicht zu. Ich bewerte auch nur die Musik, irgendein Image hat mich noch nie sonderlich interessiert.
Kann zwar nicht wirklich den Siebi einschätzen aber ich denke nicht dass er zu der Sorte Mensch gehört die in irgendeiner Form verbittert wäre wenn Band X oder Y Erfolg haben.
Und überhaupt, wer sich von so etwas verbittern ließe wäre wohl reif für die Couch. :smile2:


Ich kann halt eure Meinung nicht wirklich nachvollziehen, die Band wird so dargestellt als hätten sie musikalisch nichts drauf. Ghost sind in ihrem Genre auch gutklassig unterwegs. Du kannst mir sagen was du willst aber ich glaube ihr habt euch in dem Thema so verbissen ihr könnt nichts anderes mehr sagen.
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon rapanzel » 22. November 2010, 19:07

scarecrow138 hat geschrieben:Du kannst mir sagen was du willst aber ich glaube ihr habt euch in dem Thema so verbissen ihr könnt nichts anderes mehr sagen.

Sorry Phil, aber das ist totaler Blödsinn!!!!
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon TexasInstruments » 22. November 2010, 19:12

scarecrow138 hat geschrieben:
TexasInstruments hat geschrieben:
scarecrow138 hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:Gut oder schlecht, klar, hört und empfindet jeder anders. Was mich hier eher stört, dass eine "Parodie" so eine große Plattform bekommt, die andere "echte" Bands nicht mal ansatzweise von der Weite sehen dürfen. Vor allem erschließt sich mir nicht, wo in der Musik Rock oder Metal zu erkennen ist? Dann der Vergleich mit Mercyful Fate? Wo hört man das heraus? Einmal denselben Akkord angeschlagen?


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Ich glaub du bist doch einfach nur verbittert das eine Band die dir gar nicht gefällt so viel Aufmerksamkeit bekommt.


Finde da besteht doch ein kleiner Unterschied. Steel Panther sind in dem gewählten Genre wenigstens gutklassig unterwegs, auf Ghost trifft das meines Erachtens nicht zu. Ich bewerte auch nur die Musik, irgendein Image hat mich noch nie sonderlich interessiert.
Kann zwar nicht wirklich den Siebi einschätzen aber ich denke nicht dass er zu der Sorte Mensch gehört die in irgendeiner Form verbittert wäre wenn Band X oder Y Erfolg haben.
Und überhaupt, wer sich von so etwas verbittern ließe wäre wohl reif für die Couch. :smile2:


Ich kann halt eure Meinung nicht wirklich nachvollziehen, die Band wird so dargestellt als hätten sie musikalisch nichts drauf. Ghost sind in ihrem Genre auch gutklassig unterwegs. Du kannst mir sagen was du willst aber ich glaube ihr habt euch in dem Thema so verbissen ihr könnt nichts anderes mehr sagen.


Ja, ich bin total verbissen, Sigmund.
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon Goatstorm » 22. November 2010, 19:23

Ich sehe sie ungefähr auf einem Level wie Helvetets Port. Wobei ich mir bei letzteren sicher bin, dass es keine Parodie ist. Was auch wesentlich sympathischer ist.

Ohne das Image und die Skandinavien-Connections würde sich kein Schwanz für die Band interessieren. Lass die mal nicht Ghost heißen und ohne Mummenschanz auftreten und alle Welt würde sich lustig machen, was das für ein Scheißdreck ist. Aber so ist es so geheimnisvoll... huhu... und okkult. $atan $ells.

Das Rock Hard-Interview fand ich ganz nett, aber für eine Parodie zu unwitzig und platt. Da war das grotesk Übertriebene von Oderus Urungus im Schwatzkasten eine echte Wohltat dagegen.
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon holg » 22. November 2010, 19:25

Da ich alter Trendhechler ja auch TDB sehr cool finde, mag ich auch dies hier. Das Album habe ich zwar noch nicht, dieser Zustand wird aber demnächst geändert. Dabei ist mir das Image ziemlich wumpe und die Tatsache, dass es kein Metal ist, find eich ja mal eher positiv. Das ist Musik und Show, die mich unterhält und bei bester Laune hält. Was möchte ich denn mehr?

Und ich muss ja zugeben, dass ich mich TDB zum Beispiel auf Coven und Roky Erickson gebracht haben. Klar, als selbstständig denkender Mensch hätte cih da auch von allein drauf kommen können, aber es gibt einfach zu viel gute Musik. da braucht man ab und an mal einen Anstoß. Watch Tower haben mich damals schließlich auch auf Rush gebracht.
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Re: Ghost - Opus Eponymous

Beitragvon Loomis » 22. November 2010, 19:27

Goatstorm hat geschrieben:Da war das grotesk Übertriebene von Oderus Urungus im Schwatzkasten eine echte Wohltat dagegen.

Oderus Urungus ist eh cool. In einem TV-Interview in den Achtzigern:
Interviewer: "How far would you go?"

Oderus: "Cleveland. Definitely."

:lol:
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