Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Schreibt euch die Finger wund über das große Thema "Metal" - über neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Hugin » 28. Dezember 2010, 00:58

Acrylator hat geschrieben:
Max Savage hat geschrieben:@acry: ich finde, man hört schon einen unterschied zwischen zB FtW und ToS. letztere ist nochmal nen ganzen tacken simpler geworden. ist ja im grunde nur noch akkordgeschiebe
aber was solls

"Triumph Of Steel" eine ganze Ecke simpler als "Fighting The World"? Da höre ich irgendwie was anderes raus... :ehm:


Öhm... da bin ich nun 100% beim Acrylator. Wenn "Triumph..." simpler ist als "Fighting The World", dann ist "Grand Declaration Of War" simpler als "Deathcrush" und "The Sound Of Perseverance" simpler als "Scream Bloody Gore"... Eigentlich hielt ich "Triumph..." immer für die anspruchsvollste und progressivste Manowar-Scheibe. Metal Warriors mal außen vor.
.mhmpf:
Zuletzt geändert von Hugin am 28. Dezember 2010, 01:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Hugin » 28. Dezember 2010, 01:41

Zum Thema:

Wirklich radikale Stiländerungen haben wir hier:

Ulver:
Bergtatt -> Kveldssanger
Kveldssanger -> Nattens Madrigal
Nattens Madrigal -> William Blake
usw...

Darkthrone:
Soulside Journey -> A Blaze In The Northern Sky

Bathory:
Blood Fire Death -> Hammerheart
Twilight Of The Gods -> Requiem
Octagon -> Blood On Ice

Jag Panzer:
Chain Of Command -> Dissident Alliance
Dissident Alliance -> The Fourth Judgement

Omen:
The Curse -> Escape To Nowhere
Escape To Nowhere -> Reopening The Gates

Burzum:
Filosofem -> Daudi Baldrs
Hlidskjalf -> Belus

Metallica:
Metallica -> Load
Reload -> St.Anger

Moonspell:
Irreligious -> Sin/Pecado

Mayhem:
De Mysteriis Dom. Sathanas -> Wolf's Lair Abyss
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Fire Down Under » 28. Dezember 2010, 01:44

Hugin hat geschrieben:Metallica:
Metallica -> Load
Reload -> St.Anger

+ St. Anger -> Death Magnetic :smile2:
:ahasoso:

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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Hugin » 28. Dezember 2010, 01:45

Fire Down Under hat geschrieben:
Hugin hat geschrieben:Metallica:
Metallica -> Load
Reload -> St.Anger

+ St. Anger -> Death Magnetic :smile2:


Jau. Kann man natürlich auch dazu nehmen, klar.
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon holydio1 » 28. Dezember 2010, 08:13

And Justicse zu Metallica; das war die einzig radikale Stilrichtung der Band, da die Orientierungslosigkeit der Band danach ja keine relevante Stiländerung sondern Usus, also Beibehaltung des Status Quo, war.
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon tobi flintstone » 28. Dezember 2010, 10:05

Max Savage hat geschrieben:
tobi flintstone hat geschrieben:OK, kam bei mir völlig anders an, tut mir leid!

macht doch nix, wir sind doch alle freunde hach :harrr: :yeah:


:drunk:
Den in diesem Forum vorherrschenden freundlichen Umgangston begrüße ich sehr!

Es gibt ja leider (wie wir ja alle wissen) genügend Foren in denen man für kleine Missverständnisse
und teilweise sogar für etwas aus dem Rahmen fallende Meinungen sofort angegiftet wird.
Und für solchen Zickenkrieg bin ich einfach zu alt bzw. zu sehr auf normale Konversation aus.



Hugin hat geschrieben:Zum Thema:

Wirklich radikale Stiländerungen haben wir hier:

Darkthrone:
Soulside Journey -> A Blaze In The Northern Sky

Bathory:
Blood Fire Death -> Hammerheart
Twilight Of The Gods -> Requiem
Octagon -> Blood On Ice

Jag Panzer:
Chain Of Command -> Dissident Alliance
Dissident Alliance -> The Fourth Judgement

Omen:
The Curse -> Escape To Nowhere
Escape To Nowhere -> Reopening The Gates


Metallica:
Metallica -> Load
Reload -> St.Anger


Oh ja!

Vor allem JAG PANZERs Schritt empfand ich damals als absolut lächerlich.

Bei BATHORY habe ich die Stiländerungen zum epischen Material immer sehr begrüßt,
aber das ändert natürlich nichts daran, dass die Stilbrüche radikal waren.

Die METALLICA Stilbrüche, die doch eigentlich schon nach 'Master Of Puppets'
begannen zeugen auch in meinen Augen von Ziellosigkeit. Davon zeugen, imo, doch auch die
ständigen Grundsatzänderungen, lange Songs --> kurze Song, kalter Sound --> warmer Sound
--> gar kein Sound, rockig --> hardcorig --> metallisch, keine Videos --> ganz viele Videos etc.!
(Ganz egal wie man zu den einzelnen Scheiben steht.)
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Cthulhu » 28. Dezember 2010, 11:49

holydio1 hat geschrieben:And Justicse zu Metallica; das war die einzig radikale Stilrichtung der Band, da die Orientierungslosigkeit der Band danach ja keine relevante Stiländerung sondern Usus, also Beibehaltung des Status Quo, war.


Da steht's.
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Siebi » 28. Dezember 2010, 12:50

Cthulhu hat geschrieben:
holydio1 hat geschrieben:And Justicse zu Metallica; das war die einzig radikale Stilrichtung der Band, da die Orientierungslosigkeit der Band danach ja keine relevante Stiländerung sondern Usus, also Beibehaltung des Status Quo, war.


Da steht's.

Jedes Metallica-Album (Load/Reload als Doppeldecker gesehen) war bisher anders (Produktion und/oder Songwriting). Denke sogar, dass das die Erfolgsformel bei den Metallimen war/ist.

Apropos Status Quo.
"Never Too Late" -> "1+9+8+2"
Keyboards und manches Mal die progressive Suche nach dem vierten Akkord. Widerlich! Bäh!
Ohne Coghlan an der Schießbude war das einfach nix mehr.

Jetzt zum Ernst. Bei nahezu jeder Band kann man dazu etwas heranführen, und wiederum ist man sich uneins (weil Geschmacksfrage), wo und wann denn die größere Veränderung stattgefunden hat. Insgesamt also eine müßige Diskussion, aber das ist ja das nerdige Salz in der Boardsuppe. :smile2:
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Cthulhu » 28. Dezember 2010, 14:09

Hugin hat geschrieben:
Acrylator hat geschrieben:
Max Savage hat geschrieben:@acry: ich finde, man hört schon einen unterschied zwischen zB FtW und ToS. letztere ist nochmal nen ganzen tacken simpler geworden. ist ja im grunde nur noch akkordgeschiebe
aber was solls

"Triumph Of Steel" eine ganze Ecke simpler als "Fighting The World"? Da höre ich irgendwie was anderes raus... :ehm:


Öhm... da bin ich nun 100% beim Acrylator. Wenn "Triumph..." simpler ist als "Fighting The World", dann ist "Grand Declaration Of War" simpler als "Deathcrush" und "The Sound Of Perseverance" simpler als "Scream Bloody Gore"... Eigentlich hielt ich "Triumph..." immer für die anspruchsvollste und progressivste Manowar-Scheibe. Metal Warriors mal außen vor.
.mhmpf:


Metal Warriors is' aber der beste Song da drauf. Den mag ich gern. :smile2:
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Cimmerer » 28. Dezember 2010, 14:11

Cthulhu hat geschrieben:
Hugin hat geschrieben:
Acrylator hat geschrieben:
Max Savage hat geschrieben:@acry: ich finde, man hört schon einen unterschied zwischen zB FtW und ToS. letztere ist nochmal nen ganzen tacken simpler geworden. ist ja im grunde nur noch akkordgeschiebe
aber was solls

"Triumph Of Steel" eine ganze Ecke simpler als "Fighting The World"? Da höre ich irgendwie was anderes raus... :ehm:


Öhm... da bin ich nun 100% beim Acrylator. Wenn "Triumph..." simpler ist als "Fighting The World", dann ist "Grand Declaration Of War" simpler als "Deathcrush" und "The Sound Of Perseverance" simpler als "Scream Bloody Gore"... Eigentlich hielt ich "Triumph..." immer für die anspruchsvollste und progressivste Manowar-Scheibe. Metal Warriors mal außen vor.
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Metal Warriors is' aber der beste Song da drauf. Den mag ich gern. :smile2:


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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Acrylator » 28. Dezember 2010, 14:17

Cthulhu hat geschrieben:
Hugin hat geschrieben:
Acrylator hat geschrieben:
Max Savage hat geschrieben:@acry: ich finde, man hört schon einen unterschied zwischen zB FtW und ToS. letztere ist nochmal nen ganzen tacken simpler geworden. ist ja im grunde nur noch akkordgeschiebe
aber was solls

"Triumph Of Steel" eine ganze Ecke simpler als "Fighting The World"? Da höre ich irgendwie was anderes raus... :ehm:


Öhm... da bin ich nun 100% beim Acrylator. Wenn "Triumph..." simpler ist als "Fighting The World", dann ist "Grand Declaration Of War" simpler als "Deathcrush" und "The Sound Of Perseverance" simpler als "Scream Bloody Gore"... Eigentlich hielt ich "Triumph..." immer für die anspruchsvollste und progressivste Manowar-Scheibe. Metal Warriors mal außen vor.
.mhmpf:


Metal Warriors is' aber der beste Song da drauf. Den mag ich gern. :smile2:

Ich finde eher, das Stück ist so eine Art schlechteres "Kings Of Metal" (und das "Original" zählt für mich auch schon nicht gerade zu den Song-Highlights der Band) und war fast schon Blaupause für etliche unsägliche nachfolgende Stücke.
Und "Ride The Dragon" kling wie eine etwas schwächere "Wheels Of Fire" Variante. Allein deswegen kann ich schon nicht verstehen, warum man zwischen KOM und diesem Album einen deutlichen stilistischen Unterschied sieht.
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Acrylator » 28. Dezember 2010, 14:20

Hugin hat geschrieben:
Acrylator hat geschrieben:
Max Savage hat geschrieben:@acry: ich finde, man hört schon einen unterschied zwischen zB FtW und ToS. letztere ist nochmal nen ganzen tacken simpler geworden. ist ja im grunde nur noch akkordgeschiebe
aber was solls

"Triumph Of Steel" eine ganze Ecke simpler als "Fighting The World"? Da höre ich irgendwie was anderes raus... :ehm:


Öhm... da bin ich nun 100% beim Acrylator. Wenn "Triumph..." simpler ist als "Fighting The World", dann ist "Grand Declaration Of War" simpler als "Deathcrush" und "The Sound Of Perseverance" simpler als "Scream Bloody Gore"... Eigentlich hielt ich "Triumph..." immer für die anspruchsvollste und progressivste Manowar-Scheibe. Metal Warriors mal außen vor.
.mhmpf:

Wobei "progressiv" hier höchstens auf die erste Komposition passt (und deine Beispiele deutlich krasser sind), die restlichen Stücke (bis auf "Burning" vielleicht) sind ja eigentlich genau in der Tradition der beiden Vorgängeralben.
Vielleicht meinte Max das "simpel" vor allem aufs Gitarrenspiel bezogen, was ich teilweise nachvollziehen könnte, da die Riffs meist schon sehr einfach sind. Allerdings sehe ich darin gar keinen großen Unterschied zu dem material der beiden vorherigen Alben. Und rhythmisch ist "Triumph Of Steel" sicher nicht einfacher, schon gar nicht kompositorisch (allerdings, bis auf "Achilles...", auch nicht weniger einfach).
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon tobi flintstone » 28. Dezember 2010, 16:26

Siebi hat geschrieben:Jedes Metallica-Album (Load/Reload als Doppeldecker gesehen) war bisher anders (Produktion und/oder Songwriting). Denke sogar, dass das die Erfolgsformel bei den Metallimen war/ist.


Genau, das hatte ich ja auch schon angedeutet.

Die METALLICA Stilbrüche, die doch eigentlich schon nach 'Master Of Puppets'
begannen zeugen auch in meinen Augen von Ziellosigkeit. Davon zeugen, imo, doch auch die
ständigen Grundsatzänderungen, lange Songs --> kurze Song, kalter Sound --> warmer Sound
--> gar kein Sound, rockig --> hardcorig --> metallisch, keine Videos --> ganz viele Videos etc.!
(Ganz egal wie man zu den einzelnen Scheiben steht.)



Ob ich das jetzt als Erfolgsrezept bezeichnen würde, da bin ich mir nicht sicher.
Auch würde ich einen echten Bruch erst nach 'Master Of Puppets' sehe,
vorher fand ich die Veränderungen flüssig und würde sie als Weiterentwicklung bezeichnen.
(Aber der Grad zwischen Weiterentwicklung und Stilbruch ist zum einen sehr schmal,
zum anderen auch eine sehr subjektive Sache.)
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Kiview » 28. Dezember 2010, 16:41

Acrylator hat geschrieben:
Hugin hat geschrieben:
Acrylator hat geschrieben:
Max Savage hat geschrieben:@acry: ich finde, man hört schon einen unterschied zwischen zB FtW und ToS. letztere ist nochmal nen ganzen tacken simpler geworden. ist ja im grunde nur noch akkordgeschiebe
aber was solls

"Triumph Of Steel" eine ganze Ecke simpler als "Fighting The World"? Da höre ich irgendwie was anderes raus... :ehm:


Öhm... da bin ich nun 100% beim Acrylator. Wenn "Triumph..." simpler ist als "Fighting The World", dann ist "Grand Declaration Of War" simpler als "Deathcrush" und "The Sound Of Perseverance" simpler als "Scream Bloody Gore"... Eigentlich hielt ich "Triumph..." immer für die anspruchsvollste und progressivste Manowar-Scheibe. Metal Warriors mal außen vor.
.mhmpf:

Wobei "progressiv" hier höchstens auf die erste Komposition passt (und deine Beispiele deutlich krasser sind), die restlichen Stücke (bis auf "Burning" vielleicht) sind ja eigentlich genau in der Tradition der beiden Vorgängeralben.
Vielleicht meinte Max das "simpel" vor allem aufs Gitarrenspiel bezogen, was ich teilweise nachvollziehen könnte, da die Riffs meist schon sehr einfach sind. Allerdings sehe ich darin gar keinen großen Unterschied zu dem material der beiden vorherigen Alben. Und rhythmisch ist "Triumph Of Steel" sicher nicht einfacher, schon gar nicht kompositorisch (allerdings, bis auf "Achilles...", auch nicht weniger einfach).


Also was da progressiv ist hör ich nicht ganz raus? Ich geb da auch Max recht, man hat bei vielen Songs keine richtigen Riffs mehr, da werden nurnoch Akkorde stehen gelassen (das war bei KoM und FtW noch anders!).
Achilles, Agony und Ecstasy fand ich nicht progressiv, also für mich wirken die einzelnen Parts einfach nur aneinandergereiht, ohne das die Parts insich irgendwie abwechslungsreich wären.

Aber auf jedenfall ist KoM zu ToS keine so große Stiländerung wie SotH zu FtW. Dann wiederum finde ich aber auch, die Louder than Hell führt eher den Weg der mit der Kings of Metal eingeschlagen wurde weiter, als die Richtung von Triumph of Steel. Nur halt noch blaupausiger, find die aber nicht schlecht.
Die Triumph of Steel hat so ein ganz eigenes (wenn auch etwas stumpf-prolliges) Sword and Sorcery feeling, das ich z.B. bei einem Song wie Demon's Whip recht klar raushöre.
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Re: Alben die eine radikale Stiländerung darstellen

Beitragvon Acrylator » 28. Dezember 2010, 16:55

Kiview hat geschrieben:
Acrylator hat geschrieben:
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Wobei "progressiv" hier höchstens auf die erste Komposition passt (und deine Beispiele deutlich krasser sind), die restlichen Stücke (bis auf "Burning" vielleicht) sind ja eigentlich genau in der Tradition der beiden Vorgängeralben.
Vielleicht meinte Max das "simpel" vor allem aufs Gitarrenspiel bezogen, was ich teilweise nachvollziehen könnte, da die Riffs meist schon sehr einfach sind. Allerdings sehe ich darin gar keinen großen Unterschied zu dem material der beiden vorherigen Alben. Und rhythmisch ist "Triumph Of Steel" sicher nicht einfacher, schon gar nicht kompositorisch (allerdings, bis auf "Achilles...", auch nicht weniger einfach).


Also was da progressiv ist hör ich nicht ganz raus? Ich geb da auch Max recht, man hat bei vielen Songs keine richtigen Riffs mehr, da werden nurnoch Akkorde stehen gelassen (das war bei KoM und FtW noch anders!).
Achilles, Agony und Ecstasy fand ich nicht progressiv, also für mich wirken die einzelnen Parts einfach nur aneinandergereiht, ohne das die Parts insich irgendwie abwechslungsreich wären.

Aber auf jedenfall ist KoM zu ToS keine so große Stiländerung wie SotH zu FtW. Dann wiederum finde ich aber auch, die Louder than Hell führt eher den Weg der mit der Kings of Metal eingeschlagen wurde weiter, als die Richtung von Triumph of Steel. Nur halt noch blaupausiger, find die aber nicht schlecht.
Die Triumph of Steel hat so ein ganz eigenes (wenn auch etwas stumpf-prolliges) Sword and Sorcery feeling, das ich z.B. bei einem Song wie Demon's Whip recht klar raushöre.

Ich hab das "progressiv" auf die Scheibe bezogen ja auch nicht in die Runde geworfen, hab's nur noch mal von Hugin übernommen und relativiert. (Das Wort käme mir bei Manowar eh niemals in den Sinn :-D )
Gut, da ich kein Gitarrist bin, kann ich das nicht so beurteilen, aber von den Kompositionen her klingt TOS kein Stück simpler als die beiden Vorgänger (und auch nicht "prolliger", das trifft wieder eher auf die einfallslose Nachfolgescheibe zu).
"Louder Than Hell" empfinde ich als viel hardrockiger und weniger Metal-lastig als "Kings Of Metal". Die meisten Songs ähneln eher dem Titelsong jener Scheibe, aber es gibt nichts was an "Hail And Kill" oder "Blood Of The Kings" erinnert (und die zwei schnellen Songs sind auch sehr simpel gehalten). So gesehen finde ich die Ausrichtung oder Gewichtung völlig anders als die auf "Kings Of Metal" und vor allem nicht so vielseitig. Finde die somit also auch nicht ähnlicher als die "Triumph Of Steel", ist halt nur mehr auf das Partyfolk zurechtgeschnitten.
Zuletzt geändert von Acrylator am 28. Dezember 2010, 16:59, insgesamt 3-mal geändert.
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