Symphorce: Truth To Promises
Aha, Symphorce hat Andy B. Franck seine neue Combo also getauft und ist mit der VÖ schneller wieder back on the track, als seine drei ehemaligen Ivanhoe-Mitstreiter mit Charisma. Leider ist auf dem Debüt aber noch nicht alles so astrein und überzeugend geworden, wenngleich es keinesfalls schwach ausgefallen ist. Der straighte Opener und gleichzeitig Titeltrack überrascht zunächst mit seinem doch recht harten Grundrhythmus und der ständig präsenten Double-Bass, bevor mir das nachfolgende "Drifted" doch etwas zu eintönig und irgendwie "kalt" erscheint. Wäre der Refrain nicht so grandios ausgefallen, müsste man das wohl einen "Reinfall" bezeichnen". Musikalisch ist die Band natürlich voll auf der Höhe, überzeugt mit tollen Soli und knackigen Arrangements. Gesangsmässig zählte Andy eh zur Elite Deutschlands. Es fehlt mir nur der absolute Überflieger, der Song, bei dem es "klick!" macht, der Song, der Ivanhoe in die Tasche steckt. So bleibt ein gutes, aber keinesfalls überragendes Debüt, das für die Zukunft noch einiges erwarten lässt.
(c) 1999, Michael Kohsiek