Kiview hat geschrieben:Acrylator hat geschrieben:Hugin hat geschrieben:Acrylator hat geschrieben:Max Savage hat geschrieben:@acry: ich finde, man hört schon einen unterschied zwischen zB FtW und ToS. letztere ist nochmal nen ganzen tacken simpler geworden. ist ja im grunde nur noch akkordgeschiebe
aber was solls
"Triumph Of Steel" eine ganze Ecke simpler als "Fighting The World"? Da höre ich irgendwie was anderes raus...
Öhm... da bin ich nun 100% beim Acrylator. Wenn "Triumph..." simpler ist als "Fighting The World", dann ist "Grand Declaration Of War" simpler als "Deathcrush" und "The Sound Of Perseverance" simpler als "Scream Bloody Gore"... Eigentlich hielt ich "Triumph..." immer für die anspruchsvollste und progressivste Manowar-Scheibe. Metal Warriors mal außen vor.
Wobei "progressiv" hier höchstens auf die erste Komposition passt (und deine Beispiele deutlich krasser sind), die restlichen Stücke (bis auf "Burning" vielleicht) sind ja eigentlich genau in der Tradition der beiden Vorgängeralben.
Vielleicht meinte Max das "simpel" vor allem aufs Gitarrenspiel bezogen, was ich teilweise nachvollziehen könnte, da die Riffs meist schon sehr einfach sind. Allerdings sehe ich darin gar keinen großen Unterschied zu dem material der beiden vorherigen Alben. Und rhythmisch ist "Triumph Of Steel" sicher nicht einfacher, schon gar nicht kompositorisch (allerdings, bis auf "Achilles...", auch nicht weniger einfach).
Also was da progressiv ist hör ich nicht ganz raus? Ich geb da auch Max recht, man hat bei vielen Songs keine richtigen Riffs mehr, da werden nurnoch Akkorde stehen gelassen (das war bei KoM und FtW noch anders!).
Achilles, Agony und Ecstasy fand ich nicht progressiv, also für mich wirken die einzelnen Parts einfach nur aneinandergereiht, ohne das die Parts insich irgendwie abwechslungsreich wären.
Aber auf jedenfall ist KoM zu ToS keine so große Stiländerung wie SotH zu FtW. Dann wiederum finde ich aber auch, die Louder than Hell führt eher den Weg der mit der Kings of Metal eingeschlagen wurde weiter, als die Richtung von Triumph of Steel. Nur halt noch blaupausiger, find die aber nicht schlecht.
Die Triumph of Steel hat so ein ganz eigenes (wenn auch etwas stumpf-prolliges) Sword and Sorcery feeling, das ich z.B. bei einem Song wie Demon's Whip recht klar raushöre.
was ist denn bitte an der ToS "progressiv"? da höre ich nichts von. weil Shankle sich einen auf der gitarre abwichst? "Achilles" ist doch zB der klägliche versuch, progressiv zu WIRKEN, das geht aber ja bekanntlich total ins beinkleid (es sei denn man ist wie Acry und schneidet deen song)
Aprospos Acry: wenn ich die ToS "simpel" nenne, dann beziehe ich mich da tatsächlich auf die gitarrenarbeit
der Kev hat den gedanken gut weitergesponnen und meinen punkt zu 100% verstanden: klassisches riffing a'la sagen wir mal "fighting the world", "bloodshed" oder "kings of metal" gibts auf der ToS so gut wie gar nicht. nur akkorde, wie gesagt
klar ist der unterschied nicht so groß wie von SotH zu FtW, aber das habe ich ja auch gar nicht gesagt

